22143 Hamburg Rahlstedt

Rahlstedt ist ein Ortsteil von Hamburg. Seit 1937 gehört der Ortsteil zur Stadt Hamburg, als im Zuge der Einverleibung der Umlandgemeinden Groß-Hamburg gegründet wurde. Etwas skurril mutet die Geschichte Rahlstedts an, gehörte es doch bis 1864 zum Herzogtum Holstein und somit zu Dänemark.

Das Zentrum des Ortes 22143 Hamburg Rahlstedt ist bis heute der Bahnhof und die Altrahlstedter Kirche an der Rahlstedter Straße. Sehr beliebt unter den Besuchern Rahlstedts, Touristen wie Hamburgern ist das Erholungsgebiet Höltigbaum, das früher ein Truppenübungsplatz war und Mitte der Neunziger Jahre zum Naturschutzgebiet umgewidmet wurde.

wiese in hamburg rahlstedt © flickr/ svensonsan

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Die Entwicklung 22143 Hamburg Rahlstedt zu einem der größten Wohngebiete im Hamburger Raum erfolgte noch im 19. Jahrhundert, bevor Rahlstedt an Hamburg angeschlossen wurde. Vor allem der Bahnhof der in dieser Zeit gebaut wurde, trug sehr viel zum Aufschwung bei. Heute ist auch der Busbahnhof Rahlstedt nahe des Helmut-Steidl-Platz an den Bahnhof angeschlossen. Noch immer tragen Bahnhof und Busbahnhof 22143 Hamburg Rahlstedt sehr zum Komfort der Anwohner bei. Sowohl der Bahnhof als auch der Busbahnhof Rahlstedt am Helmut-Steidl-Platz verbinden den Orsteil im Norden der Stadt mit der City, wo viele Rahlstedter ihrer Arbeit nachgehen. Ohne den Busbahnhof Rahlstedt wäre der Arbeitsweg um ein Vielfaches länger.

Waren es vor dem Zweiten Weltkrieg vor allem Villen die den Ortsteil Rahlstedt prägten, mischten sich in den Sechziger Jahren immer mehr große Wohnsiedlungen hinzu. Im Zweiten Weltkrieg wurde Hamburg wie viele andere deutsche Städte zerbombt, der Aufbau der Stadt erfolgte dann dezentralisiert, weshalb auch in Stadtteilen außerhalb der City Wohnanlagen gebaut wurden. Neben den Plattenbauten gibt es aber noch immer die für 22143 Hamburg Rahlstedt typischen Einzel- und Reihenhäuser.

Durch Rahlstedt fließen die Wandse und ihre Nebenflüsse Rahlau und Stellau. Die Wandse entspringt in der Nähe der Ortschaft Siek (Kreis Stormarn). Die Rahlau mündet etwa in Höhe der Nordmarkstraße in die Wandse, die Stellau etwa in Höhe der Wilhelm-Grimm-Straße.

Rahlstedt und Umgebung um 1790

Die erste urkundliche Erwähnung als Radoluestede erfolgte 1248. Rahlstedt lag am östlichen Rande der Stadt Hamburg, gehörte zum Herzogtum Holstein unter dänischer Krone und fiel mit ihm 1864 an Preußen.

Im Ortsteil Hohenhorst wurden viele Straßen nach Berliner Bezirken benannt, so der Berliner Platz, Schöneberger Straße, Potsdamer Straße, Neuköllner Ring und viele andere. Der alte Kern bestand aus dem Bahnhof, gelegen an der Vogelfluglinie (über Fehmarn nach Skandinavien) und der aus der Anfangszeit des Ortes stammenden alten Dorfkirche Alt-Rahlstedt, an der Rahlstedter Straße (der ältesten Südstormaner Kirche).

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